Einladung zum Bürgerdialog am 1. September

Willkommen zum Bürgerdialog!

Kommenden Dienstag haben wieder alle Bürger*innen Gelegenheit, mit Wissenschaftler*innen aus der Region über die Themen Klima und Nachhaltigkeit zu sprechen. Unter anderem wollen wir uns mit dem Kipp-Punkt im Amazonas-Regenwald beschäftigen. Denn auch 2020 schwächen wieder zahllose Brände und Rodungen eine der wichtigsten Kohlenstoff-Senken der Erde.

In einer aktuellen dpa-Meldung vom 31.08.2020 heißt es: “Allein im Bundesstaat Amazonas hat das Nationale Institut für Weltraumforschung Inpe, das Satelliten-Daten auswertet, zwischen 1. August und 30. August 7766 Feuer festgestellt. Dies ist der höchste Wert für diesen Monat, seit die Erhebung im Jahr 1998 begann.”

Die Einwahldaten für den Bürgerdialog:

  • Zeit: Dienstag, 1. September, 18:00 bis 20:00 Uhr
  • Zoom-Meeting, ID: 934 7557 3785, Passwort: 4Future
  • Teilnahme per Mobiltelefon (ID schon enthalten): +493056795800,,93475573785# oder +496950502596,,93475573785#
  • Teilnahme per Telefon (ID muss dann noch eingegeben werden): +49 30 5679 5800 oder +49 695 050 2596 oder +49 69 7104 9922

Die erste Runde fand im Juni statt. Seither stehen an jedem ersten Dienstag im Monat einige Forscherinnen und Forscher aus unserer Regionalgruppe für zwanglose Gespräche mit allen Interessent*innen zur Verfügung.

2 Antworten auf „Einladung zum Bürgerdialog am 1. September“

  1. Liebe S4f,

    bitte schaut Euch vor dem Meeting heute Abendnoch diesen BBC Beitrag an. https://youtu.be/5EwCTCMrx5E
    Es ist wichtig, dass jeder die Dramatik und die Dringlichkeit eines sofortigen Waldrodungsmoratoriums versteht. Es geht nicht mehr um Mercosur-Verhindern. Der Amazonastippingpoint ist bereits erreicht, das bedeutet ohne einen sofortigen Stopp seiner Zerstörung ist dieses riesige Ökosystem verloren.

    1. Lieber Jonathan,
      danke für den Link zu diesem BBC-Beitrag. Die 10-Jahres-Studie, die darin vorgestellt wird, aber leider in den Shownotes nicht angegeben ist, findet man hier: https://iopscience.iop.org/article/10.1088/1748-9326/ab9cfc/meta. Ohne die Dringlichkeit relativieren zu wollen: Die Studien-Autor*innen reden davon, dass der Tipping Point im südöstlichen Teil des Amazonasbeckens bereits erreicht oder überschritten sei: Auf etwa 20% des Gesamtgebiets werde schon mehr Kohlenstoff abgegeben als gebunden, und zwar selbst in feuchten Jahren. Was das Gesamtgebiet angeht, sagen die zitierten Forscher*innen, dass der Tipping Point bei schätzungsweise 22% Entwaldung erreicht sein könnte und wir “jetzt” (also Anfang 2020) bei etwa 17% Entwaldung seien. Leider war 2020 bisher wieder ein ganz übles Jahr.

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