Mikroplastik, Artensterben und Klimawandel: Öffentliche Vorträge am 26. Mai in Bonn

Veranstaltungsflyer; alle Infos auch im Beitragstext

Im Rahmen ihres Bundeskongresses bieten die Scientists for Future zwei öffentliche Vorträge an, deren Besuch kostenlos ist.

Wann? Sonntag, 26. Mai 2024, 15 bis 16 Uhr
Wo? Forschungsmuseum Koenig, Adenauerallee 160, Bonn

MIKROPLASTIK – KLEINE PARTIKEL, GROßE FRAGEN

Prof. Dr. Christina Bogner (Geographisches Institut der Universität Köln) forscht zu Boden- und Ökosystemprozessen auf verschiedenen Ebenen und beschäftigt sich unter anderem mit den Auswirkungen von Mikroplastik auf Böden. Mikroplastik sind kleine Plastikpartikel, die man inzwischen praktisch überall in der Umwelt finden kann. Aber wo kommen sie her und wie kommen sie dahin, wo man sie findet? Plastik wird immer noch größtenteils aus fossilen Rohstoffen produziert. Was bedeutet unser hoher Konsum von Plastikprodukten für die
Kohlenstoffemissionen und welche Auswirkungen hat Mikroplastik? In diesem Vortrag versuchen wir, uns diesen Fragen zu nähern.

ARTENSTERBEN, KLIMAWANDEL UND WIR: STRATEGIEN FÜR EINE NACHHALTIGERE ZUKUNFT

Jun.-Prof. Dr. Lisa Biber-Freudenberger (Zentrum für Entwicklungsforschung der Universität Bonn) forscht zu nachhaltiger Landnutzung und Interaktionen zwischen Klimawandel und Biodiversität, mit einem Schwerpunkt auf dem globalen Süden. Klimawandel und der Verlust biologischer Vielfalt sind zwei Seiten einer Medaille. Beide werden durch die gleichen Ursachen vorangetrieben, und sie haben beide direkte und indirekte negative Auswirkungen auf unsere Lebensgrundlagen, die sich gegenseitig noch verstärken. Das bedeutet aber auch, dass nachhaltige Lösungen zur Bekämpfung einer Krise positive Auswirkungen auf die andere Krise haben können. Der Vortrag geht auf diese Wechselwirkungen näher ein – und darauf, welche Strategien möglicherweise dazu taugen, sowohl Biodiversität zu schützen als auch Klimawandel zu bekämpfen.

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